Dienstag, 17. Oktober 2017

[Rezension] Saskia Louis - Geheimnis der Götter, Funke des Erwachens

Verlag: DigitalPublishers
Reihe: Geheimnis der Götter, Band 1
Seiten: 308
Kauf Verlag: eBook
Kauf Amazon: eBook

Inhalt

Nym wacht auf und weiß nicht, wer sie ist.
Sie kennt die Geschichte der zwei verfeindeten Länder, dem göttlichen Bistaye und dem gottlosen Asavez. Sie weiß, dass das Mädchen, das ihr das Leben gerettet hat, eine Wahrheitsleserin ist. Sie weiß, dass der Bruder des Mädchens ein notorischer Frauenheld, Offizier in der asavezischen Garde und ein Ikano der Luft ist.
Doch sie hat keine Ahnung, wer sie umbringen will, warum sie eine so gute Kämpferin ist und wie ihr richtiger Name lautet. Und es gibt da anscheinend einiges, das sie lieber nicht hätte vergessen sollen...


Meine Meinung

Geschichte

Immer auf der Suche nach dem Fantasy-Roman, der mich umhaut, bin ich hier gelandet. In einer neu erfunden Welt, mit tollem System und grandiosen Grundgedanken.
Alleine der Anfang verspricht schon viel. Ein quirliges, kleines Mädchen; ein permanent, schlecht gelaunter, aber dennoch liebevoller großer Bruder und das Mädchen, dass ihr Gedächtnis verlor - teilweise.
Allein dieses Trio schuf bereits eine tolle Grundlage. Von Beginn an fragt man sich, was es mit der Vergangenheit des Mädchens auf sich hat. Was haben ihre Erinnerungslücken zu bedeuten und wer ist sie wirklich ? Das Rätsel wird immer wieder an die Oberfläche gezehrt, durch Vorkommnisse, die auf die Vergangenheit schließen oder wiederkehrende Erinnerungsfunken.
Doch nicht nur das Mädchen hat eine Geschichte zu erzählen. Auch ihre Begleiter sind tief in ihren Abenteuern versunken. So gilt es, Leute zu retten, die aus den Zirkeln der anderen Flussseite fliehen wollen. Diese Geschichte bringt uns im ersten Buch erstmal den Hauptstrang. Natürlich ist auch unsere Protagonistin Nym irgendwie in die Geschichte verwickelt, doch wie genau, dass erfahren wir noch nicht. Doch störend war das keineswegs.
Interessant war auch die fantastische Nuance der Ikano. Sie können die Elemente bezwingen, doch sind bei Weitem nicht mehr so zahlreich wie früher. Natürlich findet man Elementbändiger in vielen Büchern, doch die Autorin schuf hier Einzigartigkeit, durch ihre Ideen, was mit den Elementen alles bewerkstelligt werden kann.
Ich muss zugeben, dass ich als Finale erwartet habe, dass Nym erkennt, wer sie ist. Ein Cliffhanger, indem sie endlich ihre Vergangenheit erkennt. Doch da habe ich mich vertan. Ich liebe es, wenn ein Buch mich überraschen kann und dem war hier definitiv so. Das Finale war für einen ersten Band angemessen. Nicht übermäßig episch, aber definitiv fesselnd, packend, Neugierde weckend. Mein Interesse hat sich entfacht, den zweiten Band kann ich mir nicht entgehen lassen.

Charaktere

Die Autorin schuf einzigartige und liebevolle Charaktere. Jeder einzelne konnte in mir eine Leidenschaft entfachen, die ich selten in Büchern habe.
Die Protagonistin Nym hat einen starken, aufmüpfigen Willen. Doch ebenso ihr Begleiter Levi. Dadurch kommt es öfter mal zu kleinen Zankereien, bei denen beide aber auch mal nachgaben. Mir gefiel sehr gut, wie eine Spannung zwischen beiden aufgebaut wurde, die aber nie nervig wurde oder mich einen weniger lieben lies.
Für Auflockerung sorgten dann die kleine Schwester Liri und der beste Freund Ro. Sie überzeugte mit ihrer quirligen, kindlichen Ader und lies mich als Leser sorgen, wie eine Schwester. Ro brachte mich oft durch seine witzige Art zum schmunzeln.
Natürlich gibt es auch noch Charaktere auf der anderen Seite des Flusses. Aus Bistaye. Auch sie sind tolle Charaktere und bilden einen guten Kontrast zu Nym und ihrem Gefolge. Sie geben einen Einblick in das Reich, in dem die Götter herrschen, bleiben aber etwas geheimnisvoll.

Schreibstil & Sichtweise

Ich kam sehr zügig durch das Buch. Der Schreibstil ist flüssig und ausführlich. Die Autorin beschreibt weder zu viel, noch zu wenig. Mit den Charakteren brachte sie mich zum lachen, ärgern und lies die Spannung stetig wachsen.
Geschrieben wurde das Buch aus mehreren Perspektiven. In erster Linie aus Nyms. Doch auch aus Levis, sowie aus den Sichten von Vea und Jeki aus Bistaye. Alle in der dritten Person.

Cover & Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben sind ein schöner, düsterer Mix. Aus den unteren roten Schnörkeln könnte man Berge erkennen, die auf den Ereignisort hinweisen. Das schwarze Loch könnte die Ungewissheit darstellen. Im Vordergrund sieht man Nym.
Der Titel "Funke des Erwachens" passt sehr gut. Schon lange werden Machtspiele gespielt, doch Nym weiß nichts mehr von Ihnen. Aus ihrer Sicht, erwacht sie gerade erst, lernt sich selbst kennen. Doch auch für alle anderen Charaktere beginnt etwas. Etwas Großes.

Zitat

"Erst erklärte sie seiner Schwester unglaublich süß und geduldig, was für außergewöhnliche Schmetterlinge es gab, und im nächsten Moment durchtrennte sie die Halsschlagader eines Angreifers, nur indem sie ihn berührte. Das war nicht normal! Das ging über die gewönhlichen Gefühlsschwankungen einer Frau hinaus." 
- Position 598

Fazit

Ein gelungener Auftakt, mit einer komplett neuen Welt und toll umgesetzten Ideen. Die Charaktere sind perfekt, die Story lässt fesselt und erleichtert mich. Das Ende ist ein kleiner Cliffhanger, der neugierig macht. Ich empfehle es gerne weiter!


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 10. Oktober 2017

[Rezension] Gesa Schwartz - Scherben der Dunkelheit

Verlag: cbt
Reihe: Einzelband
Seiten: 592
Kauf Verlag: eBook - Gebunden
Kauf Amazon: eBook - Gebunden

Inhalt

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...

Meine Meinung

Geschichte

Mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Einfach wow. Erst kurz bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich eine Unterhaltung über die Qualität deutscher und englischer Bücher und mit "Scherben der Dunkelheit" habe ich definitiv ein Buch gefunden, was für die deutsche spricht.
Mystisch, mysteriös, dunkel. Von der ersten Minute an, war ich gefesselt. Ich ließ mich in die Welt des "Dark Circus" entführen und kam dabei nicht zu kurz. Dieser Zirkus ist etwas besonderes, marschieren Sie hinein, genießen Sie die Vorstellung, aber seien Sie bitte nicht anders als der Rest. Denn dadurch fällt man auf.
Genau das passierte Anouk. Gelockt von der Magie der Zirkuswelt, landet sie in einem Strudel aus Magie, Intrigen und Geheimnissen. Dabei ist die Zirkuswelt so komplex aufgebaut, dass man nur staunen kann.
Mir fehlte in dieser Geschichte einfach nichts: Spannende, düstere Charaktere, deren Absichten unergründlich sind, Zirkusvorstellungen, die Magie in die Düsternis bringen und eine einzigartige Idee.
Positiv war für mich vor allem die unvorhersehbare Geschichte. Oft hat man einen Anfang, bei dem man schon erahnen kann, wohin das Finale läuft. Doch in diesem Buch geht alles sehr schnell und schon nach kurzer Zeit, läutete das erwartete Finale ein. Bis es sich nur als kleines Vorspiel entpuppte. Dadurch konnte ich das Buch oft nicht lange am Stück lesen. Der Mix aus einer einzigartigen Sprache und einer komplexen Idee, die permanente Spannung verspricht, lies meinen Kopf manchmal zu stark rauchen, weshalb ich oft Pausen brauchte, bevor auch dieser in die Schwärze der Dunkelheit herabgleitete.
Vor allem das Finale hatte es in sich. Über 100 Seiten, das lässt mein Bücherherz gleich höher schlagen. Somit konnte die Autorin noch viele unerwartete Wendungen einbauen.
Durch das Buch landete ich bereits in einer fremden, einzigartigen Welt. Doch im Finale entsteht eine Welt, in der Zirkuswelt. Die Autorin überträgt die Gefühle ihrer Charaktere auf den Leser. Die Verwirrung und Angst zogen sich bei mir durch jede Pore. Und manchmal war es für mich schwer zu dem Geschehen zu folgen. Die Fantasie von Gesa Schwartz ist enorm! Ohne Konzentration geht hier gar nichts.

Charaktere

Achja, die Charaktere.
So toll und ausgereift. Erwähnte ich schon, dass ich es liebe, wenn man diese nicht durchschauen kann? Das ist wohl der Knackpunkt an ihnen. Denn noch bis über die letzte Seite hinaus, denkt man, sie zu kennen, obwohl man es nicht tut. In den Dark Circus wird man nur eingeladen, wenn man die Vergangenheit hinter sich lassen möchte. Doch warum wollten das die Artisten des Circus? Jeder von ihnen birgt ein Geheimnis und die Handlungen sind so unvorhersehbar, dass man sie einfach nur lieben kann.
Vor allem Anouk ist mir mit ihrer Sturheit ans Herz gewachsen. Sie weiß ganz genau, was sie möchte und ihre Fähigkeiten und Gedanken gehen hierbei nicht unter. Jedes Detail wird aufgesogen und genutzt.
Niemand bleibt auf der Strecke. Fast jeder Charakter, der eingebunden wurde, bekam auch eine Rolle.

Schreibstil & Sichtweise

Die Wortwahl der Autorin ist einfach so unglaublich poetisch. Die Autorin schafft eine ganz neue Welt der Wörter und beschreibt mit ihnen so viele Details. Die Seiten sind übersät mit Metaphern, was vielen vermutlich zu viel werden könnte und um alles zu verstehen, muss man wirklich bei der Sache sein.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht Anouks, in der dritten Person.

Cover & Titel

Ich liebe das Cover. Es strahlt Magie und Dunkelheit gleichzeitig aus verleiht ihm somit einen speziellen Touch. Auch finde ich die Idee super schön, wie Anouk in der Luft/in der Schwärze zu schweben scheint. Selbst das Cover ist metaphorisch!
Auch der Titel scheint eine doppelte Bedeutung zu haben. Einerseits bezogen auf das Finale, andererseits auf die Gefühle der Charaktere.

Zitat

"Denn das Feuer der Sterne ist unsterblich, wenn es sich in menschlichen Augen bricht." 
- Seite 515

Fazit

Ein außergewöhnlicher Roman, mit einem starken Schreibstil und einer grandiosen Fantasie-Welt. Es wird viel Konzentration gefordert, die es jedoch wert ist.


Dienstag, 26. September 2017

[Blogtour] Einmal Clown sein ~ Sarah Ricchizzi - Einmal im Jahr für immer ~



Einmal Clown sein. Eine Therapie, nicht nur für andere, sondern auch für einen selbst, wie ich fest stellen durfte.

Für Sarahs Buch war ich einen Tag bei ihr, um auszutesten, wie es sich so als Clown lebt. Mich einmal in Amelie's Rolle und der des Clowns versetzen und den Charakteren im Buch noch näher kommen.
Also schminkten wir uns. Alleine das war schon eine witzige Prozedur, denn wir machten aus dem im Buch so witzigen und lustigem Clown, eine eher gruselige Stephen King Version.


Aber gut, jeder Anfang ist schwer! Schnell die Emo-Augen schminken und das Blut um den Mund herum schmieren, Perücke - ehm Echthaar! - und Shirt sitzen und ein Clown wurde geboren. 


Doch ich wollte ja wissen, wie sich Protagonistin Amelie fühlt. Statt den Clown also zu mögen, habe ich ganz schnell entschlossen, genervt von ihm zu sein und lieber das Weite zu suchen. Ist wohl die beste Entscheidung bei der Nervensäge! Aber eigentlich.... eigentlich hat er mir ja auch viel neue Kraft mit seinem Blödsinn gegeben.


Wenn er mich mal wieder im Bad erwischt hat, ohne anzuklopfen. Oder ich einer der ewigen Diskussionen mit ihm führen musste, ob wir einen seiner verrückten Pläne nun machen oder nicht. Tja, letzten Endes färbte das wohl ein wenig ab. 


Manchmal, ja manchmal da musste auch ich als Amelie dann verrückte Ideen umsetzen. Aber anstatt das der Clown genervt von mir war, lacht er mich aus... nein mit mir! 

Amelie gefiel mir sehr gut als Charakter. Ich hatte in ihrer Rolle sehr viel Spaß und konnte viele Emotionen durchleben. Auch mir ging es zunächst so, dass ich aus meiner Komfortzone heraus musste, dann jedoch anfing, an den kleinen und verrückten Dingen Spaß zu haben. Jedoch ging meine Trauer nie in Vergessenheit. Der Clown half mir, sie erträglicher zu machen.  

Doch ebenfalls wollte ich wissen, wie es ist, einmal ein Clown zu sein. Und so schminkte auch ich mich. Lies die Emo-Augen gleich weg und ging mit nun mehr Erfahrung vom ersten Mal an mein Clownsgesicht. Sorry, Sarah. Nächstes mal bin ich das Versuchskaninchen! 

Und so passierte es, dass wir beide als Clowns die Stadt unsicher machten! 
Kurzerhand gingen wir Richtung Thalia, wohin auch sonst? Zunächst war das Gefühl sehr komisch. Doch ich merkte schnell, dass man mit Selbstbewusstsein gar nicht gesegnet sein muss. 
Ein Clown zu sein, das bringt dir Selbstbewusstsein. Niemand erkennt dich und es ist schön, rumalbern zu können und dabei noch lächelnden Erwachsenen - na gut, die Lächeln für gewöhnlich nicht -, Kindern über den Weg zu laufen. 



Einmal Clown zu sein. Das zaubert nicht nur dem Kind oder dem Erwachsenen vor dir ein Lächeln auf die Lippen. Das bringt auch einen selbst zum Lächeln. Es ist eine Maske, die man aufsetzt, doch es fühlt sich nicht wie eine an. Man wächst in kürzester Zeit in seine Rolle. Sie stärkt das Selbstbewusstsein. Man traut sich mehr. Und mit der Zeit lernt man wohl auch so zu sprechen und handeln, als wäre die Rolle einem angeboren.
Einmal im Jahr ein Clown sein. Das kann ich nur jedem empfehlen. 




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Die Tour ist noch lange nicht vorbei!
Wenn ihr neugierig seid, was noch kommt oder schon gewesen ist, schaut doch mal bei den anderen vorbei, die Party ist noch lange nicht vorbei! ... Und jetzt ab ins Bett mit euch. 



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Hier lang geht es übrigens zu meiner Rezension:

 Einmal im Jahr für immer 















Samstag, 23. September 2017

[Rezension] Britta Strauß - Sturmherz

Verlag: Drachenmond
Reihe: Einzelband
Seiten: 352
Kauf Verlag: Taschenbuch
Kauf Amazon: eBook - Taschenbuch

Inhalt

Maris Sehnsucht nach dem Meer wächst von Tag zu Tag. Immer wieder träumt sie sich in eine Welt voller Wunder und Freiheit, bis sie in einer eisigen Winternacht erkennt, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt. Man sagt, es gäbe Seehunde, die ihre Tiergestalt ablegen und zu Menschen werden. Man sagt, sie seien ebenso kaltherzig wie verführerisch. Nur ein Märchen für kalte Winterabende? Während Mari die Wahrheit hinter einer uralten Legende aufdeckt, entspinnt sich eine Liebesgeschichte, wie sie magischer nicht sein könnte. Doch die Gier eines gnadenlosen Feindes droht alles zu zerstören.

Meine Meinung

Geschichte

Selkies. Erstmal war ich verwirrt. Noch nie zuvor hatte ich von diesen Wesen gehört, obwohl ich fast ausnahmslos im Fantasy-Bereich lese. Der erste positive Faktor. Eine Geschichte, die nicht wie die anderen ist. Die mit einer neuen Idee aufwarten kann und noch dazu alte Mythen aufgreift.
Am Anfang war ich mir noch unsicher, wohin die Geschichte führen soll. Doch Seite um Seite wurde dies klarer. Das ganze Buch war eine einzige Herausforderung meiner Nerven. Ein Schicksal nach dem nächsten. Spannung, Seite über Seite. Ich konnte das Buch gar nicht mehr beiseite legen.
Vollkommen in den Bann wurde ich auch von der Liebesgeschichte gezogen. Normalerweise bin ich jeder Liebe abgeneigt, die von heute auf morgen zu wachsen schien. Doch hier war es komischerweise okay. Nein, geradezu perfekt. Ich verlor mich im Sog der Zuneigung, liebte die Charaktere mit jeder Seite mehr. Ich wollte sie gar nicht mehr gehen lassen.
Überrascht hat mich auch das Gefühl, was über dem Buch lag. Ich fühlte mich beim lesen etwas melancholisch, etwas bedrückt. Irgendetwas drückte auf meine Brust und ließ mich die Geschichte mitleben. Ich war mittendrin.
Das Ende besteht aus einer Art Doppelfinale. Es passieren zwei große Szenen, die beide unglaublich viel Spannung ließen. Obwohl Szenen teilweise gar nicht überraschend kamen und vorhersehbar waren, war ich dennoch geschockt, fieberte und bangte mit den Charakteren.
Die zweite Hälfte des Finales hatte mich dann mit seinen Fangzähnen geschnappt. War ich am Anfang noch dabei meine Tränen zurück zu blinzeln, so konnte ich am Ende die ein oder andere nicht mehr halten. Ich habe die Autorin verflucht, für das Gefühlswirrwarr, welches sie angerichtet hat, doch gleichzeitig war das Ende perfekt für mich.

Charaktere

Die Geschichte besticht mit starken Charakteren, die ich mit jeder Seite mehr lieben konnte.
Die Protagonistin Mari wirkt am Anfang schüchtern und unerfahren. Doch sie hat ein gutes Herz und weiß ihre positiven Gedanken nur nicht zu ordnen. Mit der Zeit durchlebt sie eine Entwicklung, die mir sehr gefiel. Sie änderte sich nicht von der schüchternen, zur komplett starken Figur, sondern endete in einer perfekten Mischung aus beidem. Sie gewann Selbstvertrauen.
Auch Louan gefiel mir sehr gut. Den Scharm, den er auf Mari ausübte, konnte er auch auf mich wirken. Ich fühlte, wenn er seine Kräfte einsetzte und fühlte seinen inneren Schmerz und auch Begierde.
Auch Nebencharaktere wachsen einem hier schnell ans Herz. Die Autorin weiß genau, was sie schreiben muss, um für jeden das passende Gefühl herzuzaubern.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil war magisch. Mit jeder Seite wurde ich mehr verzaubert und konnte mich gar nicht mehr lösen. Ich wurde in den Bann der Wörter genommen, lebte sie, fühlte sie. Sie lösten Emotionen in mir aus. Die Worte waren immer perfekt gewählt, ließen mich nie straucheln und nahmen mich mit in die Welt der Selkies.
Geschrieben wurde das Buch aus verschiedenen Sichten. Einmal aus den Sichten von Louan und Mari aus der Ich-Perspektive. Und dann aus den Sichten der Forscher in der dritten Person.

Cover & Titel

Das Cover fängt den magischen Hauch der See, der Selkiemythen ein. Man sieht den Vollmond, der eine wichtige Rolle spielt und das Meer, wie es sich vom Mond getrieben bewegt. Im Vordergrund ist Mari, mit einem entschlossenen Blick. Trotz Mensch auf dem Cover, mag ich es. Auch passt es inhaltlich gut zum Buch.
Als Sturmherz könnten die vielen Gefühle und die Abenteuer gemeint sein, die das Buch "aufwühlen", als wäre es in einem Sturm. Ganz nach dem Motto "Die Ruhe vor dem Sturm."

Zitat


" >>Ein vernünftiges Geschöpf <<, befand er irritiert, >>braucht keine Gesetze. Es weiß von Natur aus, was gut und was schlecht ist.<< 
- Position 3446 

Fazit

Dieses Buch konnte mich in allen Facetten überzeugen. Es hat einen spannenden Plot, tolle Charaktere und die Worte spielten mit meinen Gefühlen. Definitiv nun mein Drachenmond-Liebling, der mich dazu motiviert, gleich alle Bücher der Autorin zu kaufen.


Hier noch der Trailer der Website, den meiner Meinung nach richtig gut gelungen ist. Alleine der Trailer verkörpert schon, wie mystisch das Buch ist! 


Donnerstag, 14. September 2017

[Rezension] Alia Cruz - Isle of Gods, Die Kinder von Atlantis

Verlag: Carlsen Impress
Reihe: Isle of Gods, Band 1
Seiten: 290
Kauf Verlag: eBook
Kauf Amazon: eBook

Inhalt 

Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…


Meine Meinung

Geschichte

Götter und Atlantis. Machtvolle Wesen auf einer sagenumwobenen, mystischen Insel. Darum geht es in dem Buch "Isle of God." Doch so machtvoll sind diese Götter gar nicht. Der Glaube an sie schwindet mit jedem Tag mehr und ein Notfallplan muss geschmiedet werden. Somit stranden die Kinder von Atlantis auf der Insel und sind von nun an hart umkämpft.
Am Anfang konnte ich mich sehr für die Idee begeistern. Zu Beginn merkt man, dass es in dem Buch um alle Gottheiten geht. Das diese nicht alle aufgezählt werden können ist logisch, doch ich fand es erfrischend, dass nicht immer nur die griechischen Helden im Vordergrund stehen. Mir gefiel der Einstieg, man las von den Göttern, sowie den Kindern.
Doch dann folgten einige Kapitel, in denen ich mit mir selbst kämpfen musste, überhaupt weiter zu lesen. Die Kinder von Atlantis sind Nachkommen der Götter und entfalten deswegen zum achtzehnten Geburtstag besondere Fähigkeiten. Allerdings weiß keiner so genau, wann diese geboren sind. Zur Insel wurden sie geschickt in einem Alter von bis zu zwei Jahren. Komischerweise bekommen die Kinder aber alle ihre Fähigkeiten in einem Zeitraum von zwei, drei Tagen. Allen voran die Protagonistin, die schon nach wenigen Seiten ihre Kräfte entfaltete und sie nach noch weniger Seiten schon meisterte. Ich möchte gar nicht davon anfangen, dass sie innerhalb dieser wenigen Seiten sich auch unsterblich verliebt hat.
Zu schnell. Alles viel zu schnell.
Trotzdem gab ich mir einen Ruck, sah über diesen Logikfehler hinweg, der auch nie aufgeklärt wurde und las weiter. Zum Glück! Nachdem ich die schwächliche Anfangsphase überwunden habe, ging es bergauf. Die Situationen wurden endlich ausgeweitet, näher erläutert. Szenen wurden spannender, es gab mehr Action und auch Intrigen.
Vor allem das Finale war ganz nach meinem Geschmack. Mehrere kleine Szenen in einer großen. Kämpfe, unerwartete - aber nicht überraschende - Wendungen und ein relativ abgeschlossener erster Band, der zwar auf einen zweiten hinweist, doch ohne schlimmen Cliffhanger.
Dennoch muss ich sagen, dass die meisten Szenen im Buch vorhersehbar waren. Selbst die Geschehnisse um das große Finale konnten mich nicht überraschen oder mir einen Schock-Moment geben. Eher ein Nick-Moment, wenn sich meine Vermutungen bestätigten.

Charaktere

Auf der einen Seite haben wir die Götter, die im Olymp noch wirken, wie man sie aus anderen Geschichten und Mythologien kennt. Sie sind recht selbst fixiert und wollen ihre Macht um keinen Preis von sich geben. Auch die Wortwahl gefiel mir zu dem Zeitpunkt noch.
Dann haben wir die Götterkinder und Quinn. Eigentlich konnte ich mich kaum in die Götterkinder hineinzuversetzen. Im Buch wird beschrieben, welche Entwicklung diese während des Buches durchlaufen, doch davon merken konnte ich nicht viel. Das lag wohl daran, dass ich einfach nicht genug Zeit hatte, um auch die Geschwister der Protagonistin Isabel kennen zu lernen.
Isabel an sich schien mir ein Mauerblümchen zu sein. Sie bietet selten Kontra und wenn sie es tut, lenkt sie schnell ein. Ihre Denkweise wirkte ein wenig kindlich.
Quinn hingegen schien etwas erwachsener. Seine Gedanken sind abgehärtet von seiner herben Vergangenheit. Doch trotzdem steckt ein weicher Kern in ihnen.
Womit ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte waren "Die Ältesten." Normalerweise stelle ich mir unter den "Ältesten" Menschen vor, die eine Menge Lebenserfahrung hinter sich haben, weise Entscheidungen treffen und eher andere Leute täuschen, anstatt selbst getäuscht zu werden. Doch in diesem Buch sind die Ältesten, gelinde gesagt, dumm. Sie fallen schnell auf Tricks rein und plappern ihre Gedanken laut aus, wie kleine Teenager.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil gefiel mir soweit sehr gut. Wären die Geschehnisse ein nicht so negativer Punkt, hätte mir das Buch durch den Schreibstil viele schöne Stunden bescheren können. Teilweise konnte er mich dennoch packen.
Geschrieben wurde das Buch in erster Linie aus der Sicht von der Göttertochter Isabel in der dritten Person. Doch teilweise gab es auch Kapitel aus der Sicht der Götter selbst.

Cover & Titel

Das Cover ist eine Augenweide, ich liebe es. Es wirkt einfach so exotisch und hat richtig schöne Farben. Alles wirkt, wie ein Traumurlaub auf einer Insel. Meiner Meinung nach passend zu Atlantis. Auch die Coverperson finde ich passend zu Isabel gewählt.
Der Obertitel "Isle of Gods" trifft es allgemein sehr gut und spoilert auch nicht. Ebenso gut gewählt ist der Untertitel "Die Kinder von Atlantis." Obwohl er nicht spezifisch auf einen Aspekt im Buch eingeht und sich von vorne herein erschließen lässt, trifft er dennoch den Kern.

Zitat

"Nur weil du etwas nicht willst, heißt es nicht, dass es nicht geschehen wird."
- Position 442

Fazit

Ein Buch, welches mir durch die Idee und den Schreibstil viel Freude bereiten konnte. Dennoch hatte ich starke Schwierigkeiten durch die Schnelllebigkeit und die Vorhersehbarkeit des Buches. Definitiv werde ich noch nach dem nächsten Band greifen.


Sonntag, 10. September 2017

[Aktion] dmlc-Sonntag: Mein Lieblingsbuch aus dem Drachenmond Verlag



Huhu ihr Lieben! :)

Von der Drachenmond-Challenge aus, wird nun jeden Sonntag eine Frage gestellt, die ich beantworten kann.
Letzte Woche war die Frage, was mich überhaupt zum Bloggen gebracht hat. Wer darüber erfahren möchte, kann gerne auf meiner Facebook-Seite vorbei schauen!

Heutige Frage

"Was ist dein liebstes Buch aus dem Drachenmond Verlag und was ist der Grund?" 


Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr kritisch bin und Ideenvielfalt zu schätzen weiß. Mein Problem mit diesem Verlag ist, dass einfach unglaublich viel Potenzial herrscht, aber oft nicht genutzt wird. So bin ich im Gegensatz zu vielen anderen kein Fan der Reihe "Dreizehnte Fee" und finde auch "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf" überhaupt nicht witzig.

Allerdings bin ich bei einem Buch total Mainstream: "Die Mondprinzessin."
Ich habe zwar noch nicht allzu viele Drachen gelesen, aber dieses Buch hat mich wirklich am Meisten bislang überzeugen können. Es hat einfach Spannung, ein tolles Setting, eine interessante Geschichte und ein realistisches Ende.


Hier noch ein paar andere Bücher aus dem Verlag, die ich empfehlen kann



Was sind eure liebste Drachen? 



Freitag, 1. September 2017

[Rezension] Sarah Ricchizzi - Einmal im Jahr für immer

Verlag: Selfpublish
Reihe: /
Seiten: 344
Kauf: eBook

Inhalt 

Was bedeutet eigentlich Leben?
Math ist tot.
Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll.
Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?

In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt. Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will. Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das Haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss.


Meine Meinung

Geschichte

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Wie macht man weiter, nachdem der liebste Mensch nicht mehr am leben ist? Die Protagonistin Amelie Red weiß es nicht. Doch wer es weiß, ist der Clown, der plötzlich in ihrem Haus steht. Ohne Ankündigung.
Ein Thema, welches schwer auf der Brust liegt, gepaart mit Witz und Humor durch den Clown. Ein Buch, welches mit mir gespielt hat, wie mit einem Flummi. Auf und ab. Trauer und Freude.
Bereits am Anfang wird man mit der Härte und Emotionalität des Buches konfrontiert. Dabei ist alles so realitätsnah beschrieben, dass mein Herz nicht aufhören wollte, die Geschichte zu inhalieren. Meine Neugier war geweckt. Wohin möchte das Buch mich führen?
Daraufhin muss man einige Seiten lang stark bleiben. Durch emotionale Beschreibungen wird man, zusammen mit Amelie Red, in ein Loch aus Emotionen gezogen. Solange, bis der Clown auftaucht. Hier beginnt der auswegslose Kreis der Emotions-Achterbahn. Man möchte aussteigen, doch man kann es nicht. Man wird mitgerissen von der wilden Fahrt. Den untrüglich witzigen und einzigartigen Einfällen des Clowns.
Stück für Stück entwickelt sich Protagonistin Amelie und selten habe ich eine Veränderung eines Protagonisten so stark mitfühlen können. Es ist keine von-jetzt-auf-gleich-Veränderung, sondern verläuft über einen realistischen Zeitraum.
Fehlen dürfen natürlich nicht die Geheimnisse und Höhepunkte eines Buches. Dieser kam bei mir schon kurz nach der Hälfte. Und obwohl ich das Gefühl hatte, das Finale gelesen zu haben, so konnte ich nicht aufhören. So wollte ich unbedingt noch das Ende wissen. Und die Autorin fand immer wieder neue Informationen, die aufgedeckt werden wollten, neue Streiche des Clowns, die jeder mal gerne in der Realität nachmachen wollen würde.
Als ich dann dachte, dem Ende nahe zu sein, sprengt die Autorin mit einer Art Epilog meine Gefühlsgrenze. Innerhalb weniger Seiten zerriss sie mein Innerstes und ließ mich fassungslos zurück. Ich weine selten bei einem Buch, doch nun muss ich mich outen: Ich habe es getan. Das Ende hat mich komplett emotional aufgewühlt.
Doch mit Beendigung des Buches, fand ich keine Ruhe. Der Inhalt klang noch lange in mir nach. Es regte an, nachzudenken. Was ist passiert? Wie sieht es im richtigen Leben aus? Wie geht es Leuten wie Amelie und wie kann man ihnen helfen? Wie geht man mit Schmerzen um? Was bringt uns dazu zu leben?

Charaktere

In erster Linie liest man von Amelie und dem Clown.
Amelie's Emotionen sind das ganze Buch über präsent. Ihr Schmerz gerät nie in Vergessenheit und dieser Realismus lässt alle Emotionen nochmal lebendiger erscheinen. Mit Hilfe des Clowns entwickelt sie sich. Dabei gefiel mir sehr gut, wie langsam diese Entwicklung von statten ging. Oftmals liest man von einer 180 Grad Wendung, doch im richtigen Leben ist dem nicht so. Man entwickelt sich langsam. Mit den Situationen, die gerade passieren. Zudem gefiel mir Amelie's Art zurückzuschlagen. Der Clown provoziert sie oft, doch Amelie lässt sich nicht klein kriegen.
Der Clown war ein Charakter, den man auf lange Zeit noch vermissen wird. Er hat eine lockere, fröhliche Art, doch gleichzeitig hat man das Gefühl, dass er Amelie und einem selbst bis auf den Grund der Seele blicken kann. Ihn hat das Leben gezeichnet und genau das macht ihn so fröhlich. Er hat immer die passenden Worte und Aktionen gefunden

Schreibstil & Sichtweise

Selten nimmt mich ein Schreibstil emotional so mit. Selten lese ich ein Buch, welches so unzensiert, knallhart wahr ist. Dem Schreibstil ist eine Menge zu verdanken. Hier wurden Gedanken und Gefühle perfekt formuliert, die für viele schwer in Worte zu fassen sind. So perfekt, dass mir des Öfteren Tränen in die Augen stiegen und ich letzten Endes eingerollt, weinend auf dem Bett lag.
Geschrieben wurde das Buch aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers. In erster Linie werden Amelie's Gedanken und Gefühle beschrieben, doch zwischendurch wird kurz zu dem Clown abgeschweift.

Cover & Titel

Das Cover ist schlicht und doch sehr auffällig. Die blaue Farbe findet sowohl im Buch, als auch in der Bedeutung einen Platz. Blau ist die Farbe des Meeres, der mit vielen Tränen assoziiert werden kann. Die Farbe Blau entspannt und wirkt beruhigend. Den inneren Frieden finden. Sie kann die Unendlichkeit und auch Unsterblichkeit ausdrücken.
Auch den Titel finde ich schön gewählt. Zwar findet er im Buch nur bedingt anklang, war aber dann in wenigen Situationen und im Gesamtwerk sehr wichtig.

Zitat

"Ihr war nicht bewusst gewesen, wie träge ich das Fundament ihres Lebens aufgebaut hatte, wenn ein paar Worte dazu bereit wären, es zu zerstören." 
- Position 2103

Fazit

Ein Buch, welches einen Wort für Wort immer mehr einnimmt und emotional komplett aufwühlt. Es ist tiefgründig, spricht ein weit verbreitetes Thema an und nimmt einen mit auf eine Reise der Selbstfindung. Absolut empfehlenswert. Tränen-Effekt garantiert!